FAZIT

2013 Chicago - Las Vegas

"Wir haben Wetter" ...

... wurde bei uns auf dieser Reise zum geflügelten Wort. Wettererscheinungen in solcher Häufung und Heftigkeit hatten wir auf keiner USA-Reise zuvor. Wenn man im März = Spätwinter in Chicago startet mit Ziel Wüsten um Las Vegas im Mai weiß man, dass darin das ganze Wetterspektrum eingeschlossen ist. Man rechnet aber nicht unbedingt damit, dass diese Klaviatur auch von oben bis unten durchgespielt wird.

 

Das Wetter war niemals langweilig. Es war auch niemals beständig. Unterwegs, ein paar Stunden später, ein paar Kilometer weiter - völlig anders.

 

Wir sind mit jedem Wetter zurecht gekommen außer mit der großen Hitze. Deshalb würden wir nicht mehr so planen, dass wir uns im Mai länger in der Hitze von Tucson, Phoenix oder Las Vegas aufhalten.

 

Route

Bei dieser Überführung haben wir Gegenden kennengelernt, die uns oft abseits der ausgetretenen Touristenpfade und jenseits der gedruckten Reiseführer viel Spannendes und Interessantes geboten haben.  Dazu mussten wir runter von der Interstate und dort fahren, wo die vielen kleinen grünen Punkte die schönen Strecken auf der Karte markieren. Und was gibt es für schöne Landschaften zum Beispiel entlang des Illinois, durch die Ozarks, im Big Bend, im Texas Hill Country! 

 

8000 km in 49 Tagen

Für uns war das optimal. Wir haben uns nirgends gehetzt gefühlt, sind geblieben, wo es uns gefallen hat. Wir hatten außerdem genügend zeitliche Puffer, um z.B. den Wetter- bzw. Sturmkapriolen in den Guadalupe-Mountains auszuweichen und später noch dorthin zurückzukommen.

 

Es war eine Reise ohne Fahrstress, obwohl wir im Schnitt 170 km am Tag gefahren sind. Wahrscheinlich empfinden wir das so entspannt, weil wir bewusst Strecken planen, die wir gerne fahren möchten. Sicher geht das auch deshalb so locker, weil wir uns mit dem Fahren abwechseln.

 

Übernachtungsplätze

Unser Nachtlager haben wir bis auf wenige Ausnahmen in National- oder State Parks aufgeschlagen. Die Nationalparks waren nicht so reich gesät, dafür konnten wir uns wunderbar von State Park zu State Park hangeln. Viele Plätze lagen wunderschön - mit Traumaussicht oder direkt am Fluß- oder Seeufer - absolute Wohlfühlplätze.

 

Vor Abreise haben wir nur wenige Plätze reserviert. Für kritische Zeitpunkte haben wir  die Buchungslage beobachtet und z.B. für das Osterwochende dazu gebucht. Stornierungen oder Änderungen unterwegs waren kein Problem. 

 

Der Weg war das Ziel. Eine tolle Reise!