USA - diagonal    -    von Seattle nach Key West

02 MONTANA

Herbst/Winter 2015

09. bis 13. 09. 2015


2. MONTANA  

4 Tage 

966 km 

241 km/Tag 

8 Mi 09.09. Lolo Creek  CG    
    Lolo, Chief Looking Glass Fishing Access Site    
 9 Do 10.09. Beavertail Hill SP    
    MacDonald Pass/Continental Divide    
    Helena State Capitol    
    Canyon Ferry Reservoir   266 km
10 Fr 11.09. *Hellgate CG, Loop D   0 km
11 Sa 12.09. ostwärts auf der US-12    
   

Deadman's Basin RCA - Roundup - Forsyth

   
   

Miles City

   
    KOA Miles City  

547 km 

12 So 13.09. I-94 nach Glendive
   
    *Makoshika SP    153 km
         Scenic Route     
13 Mo 14.09.      Diane Gabriel Trail    

quer durch Montana - ursprünglich mal ganz anders geplant

Montana - neben Idaho noch ein Grund für die Diagonalroute. Von der Nordwest-Tour 2013 in bester Erinnerung: Big Sky - diese unglaublich weite Landschaft mit tiefblauem Himmel und den am Boden liegenden Wolken, aber auch die erste Bärenbegegnung - oder besser noch: die Campgroundschließung im beeindruckenden Glacier NP wegen zu vieler Bären! Oder die Landschaft westlich von Great Falls, wo wir bei Biggest Sky am First Peoples Buffalo Jump State Park die Weite der Landschaft genossen und der von dort gut sichtbare Tafelberg auf der nächsten Reise bestiegen werden sollte.

 

Deshalb sah die Planung auch zunächst vor, von Lolo und Missoula wieder Richtung Buffalo First Jump zu fahren und diesmal die Region um den Tafelberg zu erkunden. Leider war über Wanderwege oder Campingmöglichkeiten dort nichts zu finden. Gar nichts.

 

Also nur dran vorbeifahren Richtung Fort Benton, nicht wegen des Forts, sondern um dort einzusteigen in das in einer Fernsehdokumentation bewunderte Upper Missouri River Breaks Gebiet. Ein Traum von felsiger Flusslandschaft! Tja. Auch dahin habe ich nur punktuelle Zufahrten gefunden, besonders schwierig mit dem Wohnmobil. Klar, in Fort Benton und daneben in Lomo kommt man an den Fluss. Aber danach geht ja anscheined das interessante Gebiet erst los. Ab Judiths Landing. Die Straße dorthin, die MT-236 von Big Sandy nach Süden scheint zunächst ganz gut befahrbar zu sein, vielleicht etwas eng teilweise. Aber dann ist Schluss mit Asphalt, Gravelroad beginnt und das Street View Fahrzeug schein umgedreht zu haben. Selbst wenn man bis zum Fluss durchkäme mit dem WoMo, müsste man dann den ganzen Weg zurück oder versuchen, sich über Winfred zur US-191 durchzuschlagen, die einen dann nach elend vielen Kilometern wieder zum Missouri, immerhin zu einem RV-tauglichen Campground in der James Kipp RCA bringt? Unendlich viele Schleifen für drei Flussberührungen jenseits der schönsten Stellen.

 

Das Monument ist so gut wie nur über den Fluss zu erkunden. Jedenfalls an den besonders attraktiven White Cliffs – zwischen Judiths Landing und Coal Banks Landing. Wunderbar. Ein Ausflugsboot muss her.  Und wo ist eine Bootstour möglich? Nein, wir werden uns hier nicht im Paddeln üben, schon gar nicht ohne jegliche Erfahrung und für an die 50 Meilen. Ich habe ausgiebig nach einem Bootstouranbieter gesucht, BLM stellt ja sogar selbst eine Liste zusammen über die konzessionierten Anbieter.

 

Kanu-Verleiher gibt es zur Genüge. Ganze drei Motorbootstouranbieter sind genannt, davon fährt einer ab Juni 2015 nicht mehr, beim zweiten taucht die Option Motorbootstour gar nicht auf und der Dritte? Tja, wenn man ein ganzes Boot für 6 Personen und 8 Stunden mieten und 1500 Dollar bezahlen will... Nein. Wollen wir nicht. Dieses Gebiet der River Breaks eignet sich nicht für unsere WoMo-Tour, da muss man ganz anders aufgestellt sein. Gestrichen.

 

Kommt der Missouri halt in North Dakota auf’s Programm. Am Zusammenfluss mit dem Yellowstone River, Übernachtung am Fluss und Überquerung auf einer der seltenen Brücken. Aber leider ohne White Cliffs.

 

Das bedeutet für Montana eine südlichere Route - ohne Missouri - und die Herausforderung, unterwegs nette Übernachtungsplätze aufzutun. Ist gelungen. Ganz zu schweigen von einer der Überraschungen auf dieser Reise, dem Makoshika State Park: Badlands, Hoodoos, farbige Felsen - wer hätte mit so einem Gebiet in dieser Ecke gerechnet? Aber auch die nahe gelegenen Terry Badlands (siehe hier oder hier) fallen dem WoMo-Rotstift zum Opfer. Ohne 4WD - keine Chance.

 

 

MONTANA

Lolo Creek Campground

Auf dieser Site hätten wir beiahe eingecheckt. Dann doch nicht. Bei diesem tollen Wetter ein Campground nur im dunklen Wald? Nein, das geht gar nicht!

 

Kurze Strecke später: Übernachtung im Lolo Hot Springs RV Park mit Baden und lichtem Campen auf der Wiese? Hm. So richtig hat es uns dort nicht hingezogen. Vielleicht sind wir wegen der Campsites quasi direkt an der Straße weitergefahren.


Aber langsam wird es Zeit einen Platz für die Nacht zu finden. Die AllStays-App hilft weiter - wie so oft. Ein Nationalforest Campground an einem toten Arm des Bitterroot Rivers:

Chief Looking Glass Fishing Access Site, Florence, Montana

So muss es sein. Licht, Luft und Sonne. Eine sehr schöne Site auf diesem Campground. Aber Achtung, nicht alle sind so einsam gelegen und großzügig bemessen!

Missoula

Nicht mehr als eine Überschrift. Die Stadt ist bei der Planung durchgerutscht. Genau wie später auch Helena, wo wir nur das Kapitol angesteuert haben.

Mangels guter Alternativen bis Garrison ein Stück auf der Interstate I-90. Eigentlich bleiben wir auf der US-12. Wir sollten mal dumpen, um die Campground-Wahl heute Abend nicht von einer Dumpstation abhängig machen zu müssen.

 

Beavertail Hill State Park

Der State Park liegt ganz nahe an der Autobahn sehr nett an einem Flusslauf. Schauen wir doch mal rein und finden hoffentlich auch eine Dump Station. Finden wir nicht. Aber einen hübschen kleinen Park zum Campen.


 

Ein Stückchen weiter fast ein dejà-vu-Erlebnis. Sind wir in Idaho? Die Landschaft erinnert stark an das Sawtooth-Gebiet. Fehlen nur die Zähne am Bergkamm.

auf der US-12 bei Gold Creek
auf der US-12 bei Gold Creek
US-12 - kurz vor Garrison
US-12 - kurz vor Garrison

MacDonald Pass/Continental Divide

MacDonald Pass
MacDonald Pass

Kleiner Spaziergang auf den Hügel. Mit dem RV nur bis zum Beginn der sehr löchrig aussehenden Piste. Überall hier oben wunderschöner Weitblick.

 

 


Helena, State Capitol

Vom Parkplatz des Safeways erreicht man schnell das Kapitol. Aber am Straßenrand hätte man auch mit dem RV näher am Kapitol parken können.

 

Drinnen sind wir zufällig in den Beginn einer ausführlich-interessanten Führung geraten.

Lustig die Bezeichnungen auf den Abstimmungsknöpfen
Lustig die Bezeichnungen auf den Abstimmungsknöpfen

Auf jedem einzelnen Abgeordnetenplatz steht so ein Kasten zur Abstimmung. Nicht nur wir Besucher aus dem Ausland waren erstaunt über die Bezeichnungen auf den Knöpfen!

 

Yea!!! Nay!!!


Blick aus einem Fenster des Kapitols in Helena
Blick aus einem Fenster des Kapitols in Helena

Eigentlich wollen wir - wenn auch unvorbereitet - schon noch ins Zentrum, beschränken den Helena-Besuch aber auf eine kleine Stadtrundfahrt mit dem RV. Warum ist es eigentlich schon halb vier?

Fußgängerzone und Bähnchen für die Stadtrundfahrt
Fußgängerzone und Bähnchen für die Stadtrundfahrt

Trotzdem. Warum bleiben wir nicht noch hier, statt gleich weiter Richtung Canyon Lake zu fahren? Die Antwort auf solche Fragen ist immer: "Damit für's nächste Mal noch was übrig ist".

unterwegs zwischen Helena und dem Reservoir
unterwegs zwischen Helena und dem Reservoir

Canyon Ferry Reservoir

Bei der Planung fiel diese Gegend durch unzählige direkt am Wasser liegende Campingplätze des Bureaus of Reclamation ins Auge, die größere Anzahl auf der Ostseite des Reservoirs. Eine Vorauswahl lässt sich gut über die Satelliten-Ansicht treffen. So schien der äußerste Zipfel des Hellgate Campgrounds besonders schöne, exponierte Aussichtsplätze aufzuweisen.

auf der MT-284 am Nordzipfel des Reservoirs
auf der MT-284 am Nordzipfel des Reservoirs
die MT-284 führt mit etwas Abstand östlich am Reservoir entlang
die MT-284 führt mit etwas Abstand östlich am Reservoir entlang

Hellgate Campground

Der Platz hält, was die Satellitenansicht versprochen hat. Sind begeistert. Die ausgeguckte Wunschsite 57 auf der äußersten Spitze des letzten Loops (D) ist belegt, aber die Sites drumherum stehen dem kaum nach. Wir freuen uns auf einen Pausentag vor Ort mit Campgroundrunde bei Traumwetter. Passt und Glück gehabt. Die reservierbaren Plätze der anderen Loops sind für das Wochenende gut belegt, aber ohne diesen wunderbaren Weitblick. Wir genießen unsere Site doppelt.


*****Loop D

Go East - die US 12 - über Lennep zur Deadman’s Basin Fishing Access Site, über Roundup und Forsyth nach Miles City

auf der MT-284 nach Süden Richtung Townsend
auf der MT-284 nach Süden Richtung Townsend
MT-284
MT-284
US-12 ostwärts
US-12 ostwärts
US-12 ostwärts
US-12 ostwärts
US-12 ostwärts
US-12 ostwärts

Auf der MT-294 über Lennep eine Ecke abschneiden und dann wieder auf die US-12. Wunderschöne Strecke durch sanft gehügelte Landschaften. Erst gegen Ende wird die Gegend flacher.

 

Deadman's Basin Fishing Access Site

kurze problemlos zu befahrende Gravelroad zur Deadman's Basin Fishing Access Site
kurze problemlos zu befahrende Gravelroad zur Deadman's Basin Fishing Access Site
Blick vom Eingang zurück Richtung Hauptstraße
Blick vom Eingang zurück Richtung Hauptstraße

Deadman's Basin. Zu früh für uns zum Übernachten. Wir bleiben und nutzen einen schönen Picknickplatz hoch über dem Wasser; allerdings leider mit einer Menge Fluggetier.

 

Einige schöne Übernachtungsplätze liegen verstreut am Ufer. Abgeschieden. Camping pur.

 

Immer weiter nach Osten. Immer wieder Hügel, Felsen, jedenfalls keine Langeweile.

US-12 ostwärts - nahe Ryegate
US-12 ostwärts - nahe Ryegate
US-12 ostwärts - bei Lavina
US-12 ostwärts - bei Lavina
US-12 ostwärts - zwischen Lavina und Roundup
US-12 ostwärts - zwischen Lavina und Roundup
US-12 ostwärts - kurz vor Roundup
US-12 ostwärts - kurz vor Roundup

Roundup


Auch der Cowbelles Corral CG am Rand von Roundup war vorab als potenzieller Übernachtungeplatz herausgesucht. Wir nutzen das grüne Ufer des Musselshell River und den Schatten der Cottonwood Trees für eine kurze Pause. Auch hier ein schönes Gelände, etwas außerhalb des Ortes - ein wunderbar geeigneter Übernachtungsplatz. Und noch dazu kostenlos.

 

Trotzdem zieht es uns weiter. Unser Schwerpunkt soll bei der wenigen Zeit auf dem Makoshika SP liegen.

US-12 ostwärts  - kurz nach Roundup
US-12 ostwärts - kurz nach Roundup
US-12 ostwärts - bei Musselshell
US-12 ostwärts - bei Musselshell
US-12 ostwärts - zwischen Melstone und Sumatra
US-12 ostwärts - zwischen Melstone und Sumatra
US-12 ostwärts - vor Forsyth
US-12 ostwärts - vor Forsyth
US-12 auf der Yellowstone-Brücke in Forsyth
US-12 auf der Yellowstone-Brücke in Forsyth

Forsyth

fast 33 °C am Nachmittag in Forsyth
fast 33 °C am Nachmittag in Forsyth

East Rosebud Fishing Access Site Campground

Yellowstone River am East Rosebud Campground
Yellowstone River am East Rosebud Campground

East Rosebud Fishing Access Site. In Forsyth. An angedachten Übernachtungplätzen kann man nicht einfach vorbeifahren, ohne mal nachzusehen, ob's dort schön ist. Es ist. Lage am Fluss, lichte Sites.

 

Trotzdem. Wir wollen/müssen immer noch weiter. Wir haben uns nun mal für die Teilnahme am Buffalo-Roundup im Custer State Park am 25. September entschieden. Dieser Termin bestimmt den Ablauf auch heute. Denn auch die Umsetzung der Planung für North Dakota soll möglichst wenig darunter leiden.


Ein Stück Interstate bis Miles City

I-94 zwischen Forsyth und Miles City
I-94 zwischen Forsyth und Miles City

Miles City


Ende eines extrem langen Fahrtages auf nettem, etwas ungepflegtem KOA am Tongue River ganz kurz vor dessen Mündung in den Yellowstone River. 547 km. War das unser WoMo-Tag mit den meisten Kilometern? Schon sehr anstrengend. Todmüde. Ich nutze die Gelegenheit der KOA-Laundry, um endlich das neue Bettzeug und die Handtücher zu waschen. Hans schafft noch einen Spaziergang in den Ort. Mit Restaurant-Besuch.

 

KOA Miles City

gegen Abend noch unerwartet heiß hier
gegen Abend noch unerwartet heiß hier

Kurzer Morgenspaziergang am Tongue River enlang bis zur Mündung in den Yellowstone River.

Mündung des Tongue River in den Yellowstone River am Miles City KOA
Mündung des Tongue River in den Yellowstone River am Miles City KOA

Auf dem Weg zu Walmart und Albertsons werden werden wir von einem Jeep-Cowboy durch ein forsches Überholmanöver mitten auf der Straße gestoppt.

Miles City
Miles City

Bloß hier nicht weiterfahren, low Clearance! - warnt er uns. Ok und vielen Dank! Dann doch lieber wenden und den großen Umweg über die Autobahn!

 

Da fällt mir ein, was auf der Homepage des KOA vermerkt war:

 

PLEASE FOLLOW OUR DIRECTIONS AND NOT YOUR GPS, LOW CLEARANCE HAZARD.

 

Nämlich dieser hier:

Noch ein Stück Autobahn - die I-94 nach Glendive

I-94 bei Kinsey
I-94 bei Kinsey
I-94 eine Ausfahrt vor Terry, die dortigen Badlands im Blick
I-94 eine Ausfahrt vor Terry, die dortigen Badlands im Blick

Die Terry Badlands näher anzufahren probieren wir erst gar nicht. Nicht mit einem RV.

 

 

Makoshika State Park

Ein für uns völlig unerwartetes Juwel! Was für ein interessanter State Park. Tolle, ungewöhnliche Steinformationen, Hoodoos wie im Südwesten und ein sehr schön eingebetteter Campground. Und: absolut nichts los! Warum ist hier niemand?

Vor der Planung dieser Reise nie etwas über diesen größten State Park Montanas gehört. Sobald aber ein Auge darauf gefallen ist, muss er zwingend in die Route eingebaut werden. Wir lernen, das mit „Makoshika“ in der Lakota-Sprache "land of bad spirits, badlands“ gemeint sind. Der Prospekt des State Parks übersetzt "The Badlands of Eastern Montana“. Für uns eine wahre Landschaftsperle!

 

Ankunft um halb zwei mittags, viel später als wir es gerne gehabt hätten. Die Einfahrt in den Park ist landschaftlich schon sehr vielversprechend.

 

Scenic Route

Wir lassen uns von der Warnung des Rangers beim Einchecken zu sehr irritieren und fahren auf der Makoshika Park Road nur bis zum Beginn der Gravel-Kehren. Der Fussmarsch nach oben zeigt, dass dieser Abschnitt unserem RV wohl überhaupt keine Probleme machen dürfte und es – oben angekommen - auf normaler gut gegradeter Piste weiter geht. Hans steigt wieder hinunter und holt das Auto. Glücklicherweise. Wir hätten so viel Schönes verpasst.

Makoshika SP, Parken am Beginn der Gravelstrecke
Makoshika SP, Parken am Beginn der Gravelstrecke
Makoshika SP, an der Scenic Road - wir oben, RV unten geparkt
Makoshika SP, an der Scenic Road - wir oben, RV unten geparkt
Makoshika SP, Scenic Road - die Steigung ist nicht so dramatisch, das schafft auch der RV
Makoshika SP, Scenic Road - die Steigung ist nicht so dramatisch, das schafft auch der RV
Makoshika SP, die Gravel-Steigungsstrecke - bei Trockenheit für unseren RV kein Problem
Makoshika SP, die Gravel-Steigungsstrecke - bei Trockenheit für unseren RV kein Problem

Wir fahren einen Teil der Park Road, die Radio Hill Road mit Aussichtspunkten bis zum Ende am Amphitheater. Wenn man hier am Theater vorbei ein Stückchen nach unten läuft, bewegt man sich direkt zwischen spannenden Felsformationen und Hoodoos.

Makoshika SP, Aussichtspunkt an der Radio Hill Road
Makoshika SP, Aussichtspunkt an der Radio Hill Road
Makoshika SP, Hodoos unterhalb des Amphitheaters
Makoshika SP, Hodoos unterhalb des Amphitheaters

 

Unsere Rückfahrt bergab über die Gravel-Kehrenstrecke Richtung Campground hier auf Video. Zu sehen ist die tolle Landschaft aber auch die zu bewältigende Piste bzw. der Straßenzustand, der sich natürlich immer ändern kann.

Campground

Schöner zweigeteilter, kleiner Platz. Wir sind fast die einzigen Gäste. Die Beobachtung über den Sommer hinweg, dass hier nur wenig reserviert wird, bestätigt sich - und ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Tolle Sites mit Blick auf die charakteristischen Felsen.

wir stehen auf Site 3
wir stehen auf Site 3

In der Abenddämmerung gemütlich vor dem Camper auf die rötlich schimmernden Hügel schauen. Da schlängelt sich urplötzlich von hinten kommend unter dem Tisch neben den Füßen etwas vorbei. Was für ein Schreck. Tatsächlich, nach der Klapperschlange im Zion die zweite Begegnung mit einer lebenden Schlange. So schnell wie sie kam war sie auch wieder weg. Was klar wurde: Man hört es nicht, wenn sie sich von hinten nähert und man merkt es möglicherweise auch erst, wenn es zu spät ist. Zu viel Schreck, um nach dem Foto zu stürzen. Keine Ahnung, was für eine Schlange es war, klein war sie jedenfalls nicht. Die Füße wurden danach eher hoch gelegt.

 

der Blick mit der Abendsonne von Site 3
der Blick mit der Abendsonne von Site 3

Auf der Campground-Map des Parks sind diese Sites nicht verzeichnet, auf der State Park Map sind sie unter Rustic Camping zu finden. Deshalb war mir nicht klar, dass an vielen Stellen über den ganzen Park hinweg durchaus auch für RVs geeignete, ganz einsam liegende Sites verstreut sind, sonst hätten wir uns vielleicht eher oben zum Beispiel für diese Site 24 entschieden:

RV-taugliche Site 24 auf der Hochebene
RV-taugliche Site 24 auf der Hochebene
Site 24 - ganz hinten links am grünen Busch die zugehörige Bank-Tisch-Kombi
Site 24 - ganz hinten links am grünen Busch die zugehörige Bank-Tisch-Kombi
Site 24 - die Aussicht von der Kante, auf der die zugehörige Bank-Tisch-Kombi steht
Site 24 - die Aussicht von der Kante, auf der die zugehörige Bank-Tisch-Kombi steht

Trails im Makoshika State Park

Am nächsten Morgen… Wir wollen noch nicht abfahren. Wo also laufen wir?

 

Leider gab des die Trail-Map beim Ranger gestern nicht ausgedruckt, sondern nur als Foto (für alle Nachfolger also besser die Trails daheim ausdrucken!)

 

Also entweder noch einman zurück nach oben mit dem RV und den gestern dämlicherweise ausgelassenen Cap Rock Trail laufen?

Makoshika SP, Cap Rock Trail - hier hinunter
Makoshika SP, Cap Rock Trail - hier hinunter

Diane Gabriel Trail

Nein. Die Entscheidung fällt für den Diane Gabriel Trail und damit die erste Umsetzung einer Trailempfehlung von www.ramblefeet.com, einer Seite mit wunderbar ausführlicher Darstellung von Wanderungen meist in touristisch weniger belebten Gegenden. Auch in Nord Dakota und Nebraska werden wir Ramblefeet folgen. Ramblefeet - thanks for your detailed and very informative presentation of trails in regions, which are not lumbered up with tourists!

Makoshika SP, Diane Gabriel Trail - man achte auf die Bank ganz oben auf dem mittleren Hügel!
Makoshika SP, Diane Gabriel Trail - man achte auf die Bank ganz oben auf dem mittleren Hügel!
Makoshika SP, Diane Gabriel Trail - auf der Bank und Blick von der Bank auf dem mittleren Hügel
Makoshika SP, Diane Gabriel Trail - auf der Bank und Blick von der Bank auf dem mittleren Hügel

Makoshika State Park

Diane Gabriel Trail

Aufzeichnung Wandernavi

14.09.15

Länge 1,6 km

Dauer 0:47 h

Beginn 09:24

Ende 10:11

70 Höhenmeter


Makoshika SP, Diane Gabriel Trail, Blick von oben auf den Campground
Makoshika SP, Diane Gabriel Trail, Blick von oben auf den Campground

 

Im Makoshika State Park hätte es durchaus noch mehr zu erforschen und erwandern gegeben. Wir müssen mal wieder weiter. Ein für uns - und sicher auch viele Leser hier - neuer Bundesstaat lockt: wir fahren nach North Dakota!

 

MT-16 nördlich Glendive
MT-16 nördlich Glendive
MT-16 Yellowstone River vor Savage
MT-16 Yellowstone River vor Savage

nach  01a IDAHO

 

 

Teil 01 - WASHINGTON und IDAHO

 

 

 

Teil  03 - NORTH DAKOTA