Idee und Planung


West - Ost - Überführung  mit Moturis

Die Idee, quer durch die USA zu fahren, reizte uns schon länger. Daher gefiel uns das Angebot der West-Ost-Überführung von Moturis. Leider war die in diesem Angebot vorgegebene Zeit von drei Wochen sehr knapp. Viel zu knapp, um alle Ziele hineinzupacken, die uns spontan einfielen.

 

Aus den vorgegebenen Buchungsmöglichkeiten entschieden wir uns für Las Vegas als östlichsten Startpunkt und für Nashville als westlichsten Endpunkt - immer noch 2900 km auf kürzestem Weg, der Interstate 40.

 

Die Planung begann mit der Zusammenstellung von Highlights zum Ansehen, Wandern und auch mal länger vor Ort bleiben. So richtig zufrieden waren wir damit nicht.

 

Weitergeholfen hat uns ein Reisebericht über eine Ost-West-Überführung vom Frühjahr 2011. Und hier war es der Satz "Der Weg ist das Ziel", der uns zum Umdenken brachte. Nein, es sollten nicht mehr Highlights aufgereiht an einer Perlenschnur abgefahren werden, sondern die Strecke selbst, vor der wir einen Mordsrespekt hatten, sollte im Mittelpunkt stehen.

 

Die Interstates wurden aus dem Fahrplan gestrichen, und wann immer möglich durch Scenic Highways und Byways ersetzt. So kamen 4500 bis 5000 Kilometer zusammen, je nach Variante. Streichpotential für Schlechtwetterphasen oder Nebenstraßenunlust war vorhanden. Jetzt ging es uns besser.

 

Am Ende sind es mit dem RV 4957 Kilometer geworden, wenn auch nicht genau die, die wir vorher geplant hatten, aber immer nach dem Motto "der Weg ist das Ziel“, oder eben über Land, "auf Nebenstraßen nach Nashville“.

 

Als Ausgleich für die drei Wochen Überführungsfahrt in befürchtetem Regen und Nebel beschlossen wir, noch zwei sommerliche Wochen in einem Ferienhaus in Florida anzuhängen. Wie schön, dass wir bei der Planung unser Reisewetter noch nicht kannten. Wir hätten sonst ein wunderschönes Ferienhaus und 1732 km in Florida versäumt.